Trauerbegleitung // Trauerbegleitung für Männer

Den eigenen Weg im Umgang mit Trauer und Abschied finden.

100 Fragen, keine Antworten

Wenn wir einen geliebten Menschen verlieren, ist nichts mehr wie zuvor.
Der Boden wird uns unter den Füßen weggezogen.
Wir fühlen uns oftmals hilflos, machtlos und sind manchmal auch sprachlos.
Niemand hat uns gesagt, wie Trauern geht.
Wie wir mit dem Schmerz, der Traurigkeit, der Wut und all den anderen Gefühlen umgehen sollen.

Es tun sich so viele unbeantwortete Fragen auf:

  • Wo finde ich jetzt Halt?
  • Wie lange dauert dieser Zustand?
  • Was ist in dieser großen Krise zu tun?
  • Wie verhalte ich mich in der Familie, bei der Arbeit?
  • Wem kann ich mich wie zumuten?
1000 Fragen, keine Antworten.

Wie wir trauern oder wie lange dieser Prozess dauert, ist sehr individuell.
Der/die eine möchte darüber sprechen, der/die andere findet keine Worte.
Wer bin ich, wenn ich trauere?
Und auch gesellschaftlich gibt es nach wie vor noch etliche, unausgesprochene Erwartungen an Trauernde.

Und all das kann uns - neben dem Verlust eines geliebten Menschen - ziemlich verunsichern.
Wir verlieren oftmals den Halt, unseren Glauben an unsere Stärken und unsere Resilienzfähigkeit.

Ich begleite Menschen in ihrer Trauer, Einzelpersonen oder Gruppen.
Als initiatischer Prozessbegleiter® arbeite ich mit der Kommunikationsform Council, mit angeleiteten, intuitiven Spaziergängen und dem entwicklungspsychologischen Modell «Vier Schilde». In Übergangsprozessen und Krisenzeiten, in denen «das Alte» nicht mehr trägt und «das Neue» noch nicht bekannt ist, können uns diese Methoden hilfreich zur Seite stehen.

Auch durch meine eigenen Trauerprozesse und die ehrenamtliche Betreuung eines Trauercafés weiß ich um die Ängste und Unsicherheit, die mit so einer Zeit einhergehen.

Ich begleite Sie beim Finden von Antworten, mit gegenwärtigem Zuhören, intuitiven Spaziergängen und nicht zuletzt durch einen vertraulichen Raum.

Trauerbegleitung für Männer

Trauern ist individuell und doch kann die Art und Weise wie andere mit ihrer Trauer umgehen, hilfreich für den eigenen Umgang sein.
Manche sagen auch: Männer trauern anders.
In Krisenzeiten, in denen Emotionen unvermittelt auftauchen, die unbekannt oder ungewohnt sind, für die uns adhoc keine Lösung zur Verfügung steht und für die keine bekannten Handlungsmuster greifen, wissen wir oftmals nicht, was zu tun ist.
«Ich weiß nicht, wie es mir geht«.
Wir Männer sind häufig so sozialisiert, dass sie meinen, Probleme und Krisen alleine meistern, ihre Emotionen «im Griff» haben zu müssen, sie sprechen nicht mit anderen darüber und weinen nicht.
Vielleicht ist das aber auch nur ein Klischee. Auch um das Herauszufinden, ist es gut, sich in einer Gruppe ausschließlich mit Männern zu begleiten...

Festzustellen, dass andere Männer ähnliche Probleme im Umgang mit Trauer & den damit einhergehenden Emotionen haben, kann uns helfen, einen anderen Zugang zu der eigenen Gefühlswelt zu bekommen.
Und so Stück für Stück wieder Boden unter die Füße zu bekommen.

Ich biete Trauerbegleitung für Männer an, in Einzelbegleitung oder mit Männergruppen.
Je nach Wunsch in Kombination mit intuitiven Spaziergängen oder Wanderungen.
Ebenso biete ich an, die Trauerbegleitung mit Tätigkeiten des Alltags wie Kochen, Haushaltsführung, etc. zu kombinieren.

Was für Sie die richtige Art & ein gangbarer Weg ist, finden wir bei einem ersten, unverbindlichen Gespräch heraus.